Unser Pfingstlager in der Rhön
- war leider sehr verregnet…
Aber wir haben die Sonnenzeiten umso mehr genutzt – zum
Wandern, Schätze finden…

Am Ende hat unser galaktischer Besuch noch ein tolles Abschlussfeuerwerk präsentiert.
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Unsere Stammeswanderung 2010 ...
...führte uns von der Sanderau über das Steinbachtal und die Annaschlucht auf die Frankenwarte.
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Bericht zum Roverway 2009 in Island
Nach einer gemütlichen Einstimmung am Samstag in Regensburg mit Spieleabend und Pizza-Essen brachen wir am Sonntag, den 19.07.2009, abends mit dem Flugzeug von München zum Roverway nach Island auf. Am Flughafen in Reykjavik mussten wir leider feststellen, dass unser Gepäck nicht mitgenommen worden war, sodass wir die erste Nacht ohne Schlafsack und Isomatte auf dem Fußboden einer Schule verbringen mussten. Am nächsten Morgen ging es dann gleich los zur Auftaktveranstaltung des Roverways, bei der die knapp 3000 Teilnehmer Reden isländischer Pfadfinder und Politiker hörten und den Roverway-Song lernten. Anschließend brachen die Kleingruppen (je 40 – 50 Leute) zu ihren „Journeys“ auf. Unsere Gruppe mit Isländern, Spaniern, Luxemburgern, Österreichern und Deutschen hatte sich zum Ziel gesetzt, den äußersten nördlichen Wendekreis zu erkunden. Nach kurzem Flug und etwas längerer Bootstour mussten wir uns den Lagerplatz für den Abend erst noch verdienen, denn dafür mussten wir bei winterlichen Temperaturen, Regen und Nebel einen Pass überwinden. Gegen 2 Uhr nachts erreichten wir schließlich das Ziel, wo es aufgrund der Nähe zum Polarkreis die ganze Nacht über hell war. Da wir fünf dank Air Berlin noch immer ohne Gepäck und damit auch ohne Zelt waren, blieb uns nichts anderes übrig, als in einer Notunterkunft für gestrandete Seeleute zu übernachten. Glücklicherweise erreichte uns unser Gepäck am nächsten Tag per Boot. Während der nächsten Tage wanderten wir bei sehr wechselhaftem Wetter (Sonne, Regen, Hagel und sogar Schnee) durch die wunderschöne und einsame Landschaft Hornstrandirs und lernten die anderen Mitglieder unserer Gruppe besser kennen. Nach vier Tagen gemeinsamer Erlebnisse in dem abgelegenen Hochland kehrten wir wieder in die Zivilisation zurück und wurden mit einem ausgiebigen Pizza-Essen belohnt. Am Freitag begann dann der zweite Teil des Roverways, das sog. „Althingi“. Die Teilnehmer aller verschiedenen „Journeys“ trafen sich am idyllischen Ulfljotsvatn See zu einem gemeinsamen Zeltlager. Ausgiebig nutzten wir das reichhaltige Programmangebot mit Workshops, Spielen, Tänzen und Liedern, Disco, internationalem Karneval, gemütlichem Beisammensein und vielem mehr. Es war sicherlich für alle ein einzigartiges Erlebnis, mit so vielen Pfadfindern aus den verschiedensten Regionen Europas ein gemeinsames Lager zu erleben und sich gegenseitig kennen zu lernen. Am Dienstag hieß es dann leider Abschied nehmen. Noch einmal fanden sich alle ein, um ein letztes Mal zusammen den Roverway-Song zu singen, danach ging es zurück nach Reykjavik. Zum Glück war für uns die Reise aber noch nicht zu Ende, wir hatten ja noch eine erlebnisreiche Nachtour vor uns. So fuhren wir dann auch direkt am nächsten Tag mit dem Bus nach Landmannalaugar, wo wir bei bestem Wetter eine Wanderung durch die wunderschöne Berglandschaft Süd-Islands unternahmen. Danach ließen wir den Tag mit einem gemütlichen Bad in einer nahe gelegenen heißen Quelle ausklingen. Am nächsten Tag erklommen wir den „Blauen Berg“ (Blahnukur), von dem aus man eine herrliche Aussicht über das Hochland hatte. Danach brachen wir die Zelte ab, um wieder nach Reykjavik zurück zu fahren, wo wir mit isländischen Pfadfindern verabredet waren, die wir auf dem Roverway kennen gelernt hatten. Abends wurden wir zu einer leckeren selbst gemachten Pizza eingeladen und konnten nach einem lustigen Spieleabend bei den Pfadfindern im Garten übernachten. In den nächsten beiden Tagen erkundeten wir Reykjavik und übernachteten im Pfadfinderheim. Am letzten Tag mieteten wir uns ein Auto, um die Touristen-Attraktionen in der Umgebung Reykjaviks zu besichtigen. Wir besuchten den historischen und geologisch bedeutenden Ort Pingvellir und kletterten von der europäischen auf die amerikanische Kontinetalplatte. Der berühmte Geysir Strokkur ließ sich nicht lange bitten und schoss in Abständen von wenigen Minuten Fontänen heißen Wassers in die Luft. Besonders beeindruckend waren die großen Wasserfälle Gulfoss, Seljalandsfoss und Skogafoss. Nach einem kurzen Bad in einem Geothermalbad in den Bergen mussten wir nach Reykjavik zurückkehren, um unseren Flieger zurück nach Deutschland zu erreichen. Montagmorgen kamen wir erschöpft in München an und fuhren mit dem Zug weiter nach Würzburg. Eine erlebnisreiche und abwechslungsreich Tour lag hinter uns, die uns wohl allen noch lange in sehr guter Erinnerung bleiben wird.
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Bawaii
Das Humuhumunukunukuapua'a Camp
Unser Bawaii – Abenteuer begann mit der Ankunft in Ingoldstadt um ca. 10:00 Uhr. Dort warteten wir bis ungefähr 15:00 Uhr, bis wir mit den uns zugeteilten Hikegruppen mit Bussen in verschiedenen Orten abgesetzt wurden. Die Aufgabe bestand darin, bis Montag zwischen 12:00 Uhr und 14:00 Uhr auf dem Zeltplatz in Pfünz zu sein. Der kleine Hike war sehr interessant, da man die Möglichkeit hatte neue Leute kennen zu lernen. Die erste Nacht verbrachten viele Gruppen auf Bauernhöfen, wo sie herzlich aufgenommen wurden. Nachdem dann am Montag alle „Bawaiianer“ wieder auf dem Zeltplatz vereint waren und alle ihren Pfadfinderstamm gefunden hatten, wurden die Zelte aufgebaut. Unser Stamm schlug beim Abendessen ordentlich zu. Nach dem leckeren Essen entschied sich jeder von uns für ein oder zwei Workshops, wie z.B. „Hausfrauentricks“, „Klettern“ oder „Dr. Rover“, die am folgenden Tag angeboten wurden. Um 20:30 Uhr begann dann der Auftakt, bei dem das Organisationsteam vorgestellt wurde und schon mal ordentlich Stimmung gemacht wurde. Bei der anschließenden „Disko“, die im riesigen „Queen Mary 2nd“ - Zelt stattfand, waren alle gut drauf. Am Dienstag gab es um 8:00 Uhr Frühstück, bei dem es an nichts fehlte. Um 9:30 Uhr fing dann die ersten Workshops an, die jedem von uns sehr gut gefielen; v.a. Dr. Rover schien sehr interessant gewesen zu sein =). Nach der ersten Workshoprunde hatte man vier Stunden Zeit zur freien Gestaltung. Wir nutzten die Zeit zum Sonnen, Chillen und Reden. Nach dem Abendessen stieg wieder die bis tief in die Nacht andauernde Party. Am nächsten Morgen, also am Mittwoch, traten wir um 9:30 Uhr den Weg nach Eichstätt an. Dort spielten wir das „Appel & Ei“ - Spiel. Dafür bekam jede Gruppe einen Apfel und ein Ei, die dann gegen etwas anderes eingetauscht werden mussten. Die neuen Sachen mussten dann wiederum gegen etwas eingetauscht werden, u.s.w.. Wir tauschten den Apfel gegen ein leckeres Mittagessen und konnten wenig später noch eine Streuselschnecke ergattern. Um 16:00 Uhr gab es dann einen Gottesdienst im Dom und anschließend liefen wir wieder zurück zu unserem Zeltplatz. Der Abend endete, wie alle anderen Abende, mit Abendessen und Feiern. Am Donnerstag war der „Gammeltag“, den jeder individuell gestalten konnte. Um 10:00 Uhr gab es einen Bruch, um 14:00 Uhr eine Nudelsalatrunde und um 19:00 Uhr eine leckeres Abendessen. Dazwischen fanden Volleyballturniere und noch einige andere Angebote statt. Der Freitag wurde mit einem leckeren Frühstück begonnen und kurz darauf hin brachen wir zu einem Stationenlauf auf. Wir bewältigten die meisten Aufgaben mit Bravour und hatten viel Spaß dabei. Abends gab es wieder ein köstliches Abendessen und anschließend startete die Abschlussfeier, bei der viele Lagerfotos gezeigt wurden und sogar eine Band auftrat. Am Samstag packten wir dann unsere Sachen zusammen und traten nach dem Frühstück unsere Fahrt nach Hause an. Insgesamt hatten wir auf dem bayernweiten Roverzeltlager gemeinsam viel Spaß und eine unvergessliche Woche.